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Kooperation mit dem LSVS

Der Saarländische Tischtennisbund hat zum Stichtag 15. Februar 2017 eine Kooperation mit dem Landessportverband für das Saarland, Stabstelle Integration und Teilhabe, gestartet, wodurch die Vereinsarbeit unterstützt werden soll.

Ziel ist es, gerade die strukturellen Belastungen durch Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendbetreuung abzuschwächen.

Präsident Werner Laub spricht die Probleme dabei offen an: "Vor allem die Bereitstellung des Materials, zum Beispiel Schläger, Bälle oder Netze stellt unsere Vereine immer wieder vor große Herausforderungen, da dieses unter der Mehrbelastung leidet und eventuell ersetzt werden muss. Zudem mag es bei größeren Veranstaltungen, wie zum Beispiel Aktionstagen, schwierig sein, überhaupt alle Interessierten entsprechend zu versorgen".

Aus den genannten Gründen können die saarländischen Tischtennisvereine eine Grundausrüstung für eben solche Veranstaltungen ausleihen und in besonderen Fällen sogar auf das Sportmobilangebot des Landessportverbandes für das Saarland zurückgreifen. Und das Besondere ist, dass alle Angebote für die Vereine kostenfrei sind.

Die Angebote können dabei in drei Gruppen klassifiziert werden:

1) Grundausrüstung I:

Diese Box enthält genügend Schläger, Bälle und Netze, um damit eine AG an Schulen oder auch ein Kennenlernangebot in den Vereinsräumlichkeiten vor Ort abzuwickeln, ohne dafür das Material aus dem Vereinsfundus über die Maßen zu beanspruchen.

2) Grundausrüstung II:

Dieses Paket beinhaltet nicht nur die Materialien aus der "Grundausrüstung I", sondern ist unter anderem auch mit Mini- und Midi-Tischen und entsprechenden Schlägern versehen. Diese Ausrüstung soll Vereine in die Lage versetzen, größere Veranstaltungen mit besonderen Anforderungen an das Material durchzuführen. Ein Beispiel wäre ein Kennenlerntag des Vereins für alle Klassenstufen in den Räumlichkeiten einer Grundschule (extern). Hier hat der Verein nicht nur mit hohem Durchgangsverkehr, sondern auch mit besonderen Anforderungen an die Größe des Spielgeräts zu rechnen, welche über das zu erwartende Maß im Regelbetrieb hinausgehen.

3) Sportmobil:

Beim Sportmobil handelt es sich um ein Angebot des Landessportverbandes für das Saarland, welches den saarländischen Tischtennis-Vereinen im Rahmen einer Kooperation zwischen STTB und dem Programm „Integration durch Sport“ vereinfacht zugänglich gemacht wird. Das Sportmobil kann für solche Veranstaltungen genutzt werden, bei denen…

1) ein erheblicher Materialaufwand auch an tischtennis-fremden Materialien besteht. So führt das Mobil vom Pedalo bis hin zum mobilen Basketballkorb eine Menge nützlicher Sachen mit sich.

2) Unterstützung in Form von Betreuern benötigt wird. Das Sportmobil wird von ein oder zwei Fahrern geführt, die das Mobil eigenständig zum Ort der Veranstaltung bringen und die Veranstaltung vor Ort unterstützen.

Um das Sportmobil anfordern zu können, muss kurz dargestellt werden, dass der zu erwartende Aufwand zu einem nicht unerheblichen Teil mit der Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung begründet werden kann. Bei schulischen Aktivitäten außerhalb des Pflichtunterrichts, zum Beispiel in der AG, wird üblicherweise hiervon ausgegangen, da die Schule in unserer Gesellschaft eine herausgehobene Stellung für die Integration aller Gruppen besitzt. Aber auch andere Veranstaltungen können in diese Kategorie fallen.